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schurgah

Klassische persische Musik – Schurgah
Live am 26.06.2026
Berlin

Eine Wiederbelebung des vokalen und instrumentalen Radifs im Dastgah-e Shoor nach der Tradition der Meister aus der Qadscharen-Ära.

Im Herzen Berlins präsentiert „Schurgah“ ein Konzert, das auf zeitgenössische Modifikationen verzichtet, um die präzise und zeitlose Atmosphäre der klassischen persischen Musik so wiederzubeleben, wie sie im historischen Gedächtnis bewahrt wurde.

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Im modalen System (Dastgah) der klassischen persischen Musik symbolisiert das Suffix „Gāh“ eine tiefe Verbindung zwischen „Zeit“ und „Raum“ der Melodien. Es bezieht sich einerseits auf die präzise Position der Bünde auf dem Instrumentenhals (Raum) und andererseits auf den erhabenen Moment des Innehaltens und Atmens innerhalb einer modalen Atmosphäre (Zeit) – wie es sich auch in historischen Bezeichnungen wie Segah, Chahargah und Rast-Panjgah widerspiegelt, die Rang und Charakter der Melodien bestimmen.

Das Konzert „Schurgah“ knüpft an diese sprachliche und konzeptionelle Wurzel an, um das Herzstück der persischen Musik neu zu beleuchten: Dastgah-e Shoor. Aufgrund seiner enormen melodischen Vielfalt und seiner Untermodi (Abu’ata, Bayat-e Tork, Afshari und Dashti) wird Shoor als „Mutter aller Dastgahs“ bezeichnet. Es repräsentiert die emotionale und strukturelle Komplexität der persischen Klangkultur, die weltweit als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt ist.

Im vokalen Teil basiert die Aufführung strikt auf den ästhetischen Prinzipien und dem Stil des großen Meisters des persischen Gesangs-Radifs, “Abdollah Davami”. Dieser Stil zeichnet sich durch formale Klarheit, präzise Artikulation der Poesie und absolute Treue zu den ursprünglichen Phrasen aus.

Beim Tar-Spiel basieren die Phrasierung und die melodischen Entwicklungen auf dem “Radif” von “Mirza Abdollah”, dem maßgeblichen Kanon der persischen Instrumentalmusik.


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Kharabat – Klang des alten Kabuls
Live am 26.04.2026
Berlin

Willkommen zu „Kharabad – Klang des alten Kabuls“.

Mit diesem Konzert laden wir Sie ein auf eine musikalische Reise in das Herz der Kabuler Kultur. Großmeister Ghulam Hussain, einer der bekanntesten Rubab-Spieler Afghanistans, lässt gemeinsam mit dem virtuosen Tabla-Spieler Shukran Maray die alten Melodien Kabuls lebendig werden.

Bitte melden Sie sich über dieses Formular an, um Teil dieses besonderen Abends zu werden, der Tradition, Erinnerung und kulturelles Erbe in einzigartiger Weise verbindet.


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Wenn die ersten Töne der Rubab erklingen, öffnet sich ein Tor in die Klangwelt des alten Kabuls – in jene Gassen von Kharabad, dem legendären Musikerviertel, in dem Musik seit Generationen lebte und weitergegeben wurde.

In diesem besonderen Konzert begegnen sich Tradition und Virtuosität auf höchstem Niveau. Ustad Ghulam Hussain, dessen Name in Afghanistan untrennbar mit der Rubab verbunden ist, gilt als eines der prägenden Gesichter dieses Instruments. Seine Musik trägt die Seele Kabuls in sich – Erinnerungen, Melancholie und die zeitlose Schönheit einer reichen Kultur.

Begleitet wird er von dem virtuosen Tabla-Spieler Shukran Maray, dessen fein nuancierte Rhythmen den Herzschlag dieser Musik formen. Gemeinsam lassen sie die alten Lieder Kabuls neu aufleben – fein verwoben, lebendig und voller Ausdruckskraft.

„Kharabad – Klang des alten Kabuls“ ist mehr als ein Konzert: Es ist eine musikalische Rückkehr zu den Klängen eines offenen Afghanistans, die heute im Land selbst unter Verbot stehen.

https://gstoo.de/Klang_des_alten_Kabuls

“Klang der Sonne”
Live mit Grammy Award Gewinner Ustad Sukhvinder Singh Pinky und Ustad Ramin Saqizada
27.02.2026 | Berlin – Nicht verpassen


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Erleben Sie einen besonderen Konzertabend mit zwei herausragenden Meistern der klassischen Ragas aus Indien und Afghanistan.

Ustad Sukhvinder Singh PINKY gehört zu den renommiertesten Tabla-Spielern der Welt. Er arbeitete mit legendären Künstlern wie Ustad Amjad Ali Khan, Pandit Ravi Shankar, Ustad Amjad Ali Khan, Pandit Hariprasad Sharma Ji, Ustad Imrat Khan und Ustad Shahid Parvez zusammen. Auftritte führten ihn unter anderem in die Carnegie Hall, zur BBC Symphony Hall sowie zu internationalen Festivals wie dem Darbar und dem Dover Lane Music Festival.

Für seine musikalischen Leistungen erhielt er 1994 einen Grammy Award und 2004 den Asian Guild Award.

Ustad Ramin Saqizada zählt zu den besten Rubab-Spielern unserer Zeit. Er stammt aus einer bekannten Musikerfamilie aus Kabul und erhielt seinen ersten Unterricht von seinem Vater Ustad Din Mohammad Saqi. Später studierte er bei Ustad Painda Mohammad Nikyar, beim Sarod-Virtuosen Ustad Irfan Mohammad Khan von Shajahanpur Gharana in Lucknow sowie beim Sitar Meistro Pandit Abhishek Adhikary aus Senia Maihar Gharana. Er war Jahrelang als Musiklehrer am Afghanistan National Institute of Music (ANIM) in Kabul tätig und gab zahlreiche Konzerte von Neu Delhi bis Buenos Aires.

Gemeinsam präsentieren die beiden Künstler einen eindrucksvolles Programm, das klassische Traditionen mit persönlicher Interpretation verbindet und eine musikalische Brücke zwischen Kulturen schlägt.

https://gstoo.de/Klang_der_Sonne

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